Zukunft in der Klimaforschung: Zehn Schülerinnen entdecken den KIT Campus Alpin beim Girls' Day 2026
Von der Messstation bis zum Computermodell
Den gesamten Vormittag über tauchten die Teilnehmerinnen tief in die wissenschaftliche Praxis ein. Das Programm bot einen Querschnitt durch verschiedene Fachbereiche:
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Terrestrische Biogeochemie : Im Labor lernten die Schülerinnen, wie Treibhausgasmessungen – beispielsweise in Grünlandböden – Aufschluss über den Zustand unseres Klimas geben. Anschließend wurde ein Grünlandsystem mit einem Modell im heutingen und im zukünftigen Klima simuliert und die vorraussichtlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die Treibhausgasemissionen angeschaut
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Hydrometeorologie & Data Science: Die Mädchen verfolgten den Weg meteorologischer Daten von der Wetterstation bis hin zur komplexen Modellierung in Wetter- und Emissionsmodellen. Dabei erfuhren sie, welche entscheidende Rolle Modellierung und professionelles Datenmanagement heute in der Wissenschaft spielen.
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Pflanzen-Ökophysiologie: Im Gewächshaus konnten die Schülerinnen einen Experimentaufbau zu Hitzestress an Bäumen genauer anschauen und bekamen erklärt, was man im Gewächshaus steuern kann und was an den Bäumen untersuhct wird.
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Technik & Infrastruktur: Dass Spitzenforschung auch handwerkliche Präzision benötigt, zeigte ein Besuch in der Feinmechanikwerkstatt. Hier erhielten die Schülerinnen Einblicke in die unverzichtbaren Unterstützungsarbeiten, ohne die kein Messgerät funktionieren würde.
Inspiration für den eigenen Lebensweg
Den Abschluss des Tages gestalteten vier Mitarbeiterinnen des Campus Alpin aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern. In einer persönlichen Runde erzählten sie von ihren individuellen Werdegängen, von Frauen die sie inspiriert hatten und von Umwegen die sie gehen mussten um ans Ziel zu gelangen.
Der Girls' Day am Campus Alpin hat einmal mehr gezeigt: Die Klimaforschung ist ein dynamisches und zukunftssicheres Feld, das kluge Frauen mit Leidenschaft für Natur und Technik braucht.



