Die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks landwirtschaftlicher Produktionssysteme erfordert die Untersuchung von Transport- und Transformationsprozessen von umweltrelevanten Schadstoffen auf Landschaftsebene, um wirksame gesetzliche Regelungen für unterschiedliche Verwaltungsbereiche identifizieren zu können.
Unsere Forschung nutzt Mess- und Modellierungsansätze, um:

  • die Bedeutung von Landschaftsgrenzen (z. B. zwischen terrestrischen und aquatischen Systemen) als Vermittler von Stoffumwandlungen zu verstehen,
  • Hotspots von Nährstoffausträgen in Landschaften zu identifizieren,
  • die Wirksamkeit möglicher Änderungen der Landnutzung und -bewirtschaftung zu testen, um Nährstoffverluste zu verringern und die Treibhausgasbilanz landwirtschaftlicher Produktionssysteme zu verbessern
  • die Auswirkungen der Landbewirtschaftung auf z. B. die THG-Flüsse und die Nitratauswaschung auf unterschiedlichen räumlichen und zeitlichen Ebenen zu visualisieren, und
  • Möglichkeiten zur Verringerung des THG-Fußabdrucks der landwirtschaftlichen Produktion bei gleichzeitiger Erhaltung der Produktivität und Anpassung an den Klimawandel zu erforschen.

 

Weitere Informationen zu unserer Arbeitsgruppe

 

Arbeitsgruppenleiter

Dr. Clemens Scheer
Arbeitsgruppenleiter "Landschaftsflüsse" und Leiter Forschungsthema "Umweltgerechte Landwirtschaft"

+49 8821 183-136clemens scheer does-not-exist.kit edumopga.imk-ifu.kit.edu/